Seele und Geist - was ist das?

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Die Seele - was ist das?

Die reine Urquelle

Die Urquelle, oft als das göttliche Bewusstsein, die Leere voller Potenzial oder das reine Licht beschrieben, ist der Ursprung aller Existenz. Sie ist zeitlos, formlos und dennoch unendlich kreativ. Leider gibt es in der Einheit kein Wachstum, weil alles bereits vollkommen ist. Also braucht es Formen, die Erfahrungen in verschiedenen Schwingungsfeldern machen können, um zu lernen und das Universum, die Urquelle, auf einzigartige Weise zu bereichern. Das mag paradox klingen, aber stelle dir das reinste klarste Wasser in einem Teich vor - woher soll dieses Wasser wissen, wie Dreck oder Algen oder Fische sich anfühlen? So wird aus der Einheit Dualität und um diese zu erfahren, entstehen Seelen.

Die Geburt der Seele aus der Urquelle

Der Impuls der Schöpfung
Alles beginnt mit einem göttlichen Impuls – einem Lichtfunken, einem Klang oder einer Welle von Bewusstsein, die sich aus der Einheit heraus bewegt. Manche Traditionen nennen dies den „Atem Gottes“, die „erste Bewegung“ oder die „göttliche Sehnsucht“, sich selbst zu erfahren.

Die Mutterseele und ihre Funken – Die Reise der Seelenkrümel

Aus der Urquelle geht dann ein Funke des Bewusstseins hervor – eine große, ursprüngliche Seele, die noch sehr nah an der Quelle ist. Diese könnte man als Mutterseele oder Ursprungsseele bezeichnen. Sie trägt bereits eine energetische Signatur, eine Art individuelle Frequenz, die ihre Lernreise bestimmt.


  • Aufsplitterung – Geburt der Seelenkrümel
  • Aus der Mutterseele, die ich gern bildlich mit einem großen Kuchen, eben einem "Mutterkuchen", vergleiche  spalten sich kleinere Krümel ab, die als individuelle Seelen in verschiedene Existenzen in der Dualität eintreten.
  • Diese Seelenkrümel bleiben immer mit der Mutterseele verbunden, so wie ein Tropfen immer noch Teil des Ozeans ist, auch wenn er sich für eine Weile davon entfernt.
  • Inkarnation und Erfahrungssammlung
  • Jedes Seelenfragment geht durch verschiedene Inkarnationen, sammelt Wissen, macht Erfahrungen, entwickelt sich weiter.
  • Manche Krümel gehen in dieselbe Zeitlinie, andere in verschiedene Epochen, Dimensionen oder sogar Planeten. Je nach Reife und Bestimmung beginnt die Seele ihre Reise auf verschiedenen Ebenen. Manche Seelen starten in feinstofflichen Welten als reine Energiewesen, andere tauchen direkt in materielle Welten ein. Der physische Körper (Mensch, Tier, Pflanze) ist dabei nur eine mögliche Ausdrucksform, die Seele kann auch in höheren Dimensionen existieren.
  • Vergessen und Erinnern – Der Zyklus der Inkarnationen
  • Sobald die Seele in die Dualität eintritt, beginnt sie den Zyklus von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. In jeder Inkarnation erfährt sie sich neu, vergisst fast immer ihr wahres Sein und ihre Herkunft, nur um sich durch Erfahrungen, Wachstum und Erkenntnis wieder an ihre wahre Natur zu erinnern.
  • Junge Seelen möchten häufig erstmal das rein Materielle erleben und erst mit wachsenden Erfahrung durch immer mehr Inkarnationen, wenden sie sich immer mehr dem Spirituellen zu und erkennen Stück für Stück ihr wahres Sein.
  • Dualseelen als zwei Krümel aus demselben Mutterkuchen
  • Manche Seelenkrümel entstehen als Paar, das sich spiegelt – sie sind aus demselben Stück des Kuchens und haben eine besonders tiefe Verbindung.
  • Dualseelen könnten also zwei Anteile einer Mutterseele sein, die unterschiedliche Wege wählen, um ein vollständigeres Bild zu erhalten.
  • Sie inkarnieren nicht immer gleichzeitig, sondern oft abwechselnd, um einander aus der geistigen Welt zu begleiten und zu lehren.
  • Rückkehr und Integration
  • Nach einer Inkarnation kehrt der Seelenkrümel zum Mutterkuchen zurück und bringt seine Erfahrungen mit, die in die Gesamtweisheit der Mutterseele einfließen.
  • Die Mutterseele wiederum gibt diese Erkenntnisse weiter an die Urquelle, wodurch das gesamte Universum durch jede einzelne Inkarnation lernt.
  • Vorbereitung der nächsten Inkarnation
  • Bevor ein Krümel erneut inkarniert, wird in einer vorgeburtlichen Seelensitzung entschieden, welche Lernaufgaben als nächstes anstehen.
  • Neue Rollen, neue Herausforderungen, manchmal neue Dualseelen und die Seelenfamilienmitglieder werden eingeplant. Ebenso die anderen menschlichen und tierischen Gefährten, die einen Teil des Lebensweges mit uns gehen.
  • Der Weg zurück – Bewusstwerdung und Verschmelzung
    Nach unzähligen Erfahrungen kehrt die Seele bewusst zur Quelle zurück – nicht mehr als reiner Funke, sondern als gereifte, weise Essenz, die die Urquelle mit neuen Erkenntnissen bereichert. Manche Seelen wählen dann, als Lehrer, Helfer oder Geistführer zu dienen, andere lösen sich wieder vollständig in der Quelle auf.

Seele als ewiger Fluss statt als feste Form

Viele schamanische Traditionen sehen die Seele nicht als starre, ewige Einheit, sondern als einen Fluss von Bewusstsein, der sich immer wieder formt und wandelt. Sie kann sich aufsplitten, Teile zurücklassen (Seelenverlust), Fragmente wieder integrieren (Seelenrückholung) oder sogar mehrere Wege gleichzeitig erleben.

Die Bedeutung für uns

Diese Reise erklärt, warum wir oft das Gefühl haben, nach etwas zu suchen – nach Zugehörigkeit, Sinn oder unserer wahren Essenz. Tief in uns tragen wir die Erinnerung an die Urquelle und gleichzeitig den Wunsch, unser individuelles Licht in die Welt zu bringen.

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